Bosseln
Zwei Mannschaften, zwei Holzkugeln und ein Handwagen voll kühler Getränke: Im Frühjahr geht es ab dem Hof Berheide & Kozlik zum Bosseln durch die Bauerschaften rund um Harsewinkel. Abschluss nach fünf Kilometern Ostfriesen-Spaß ist im Jägerhof Kraggenstoffer.
Samstag, 10. März 2012
Rote oder schwarze Gruppe:
Wer gewinnt das Bosseln?
Wenn nun noch Petrus mitspielt und der IV. Kompanie gutes Wetter beschert, dann steht dem Bosseln am Samstag, 10. März, nichts mehr im Wege.
Zum vierten Mal machen sich rund 16 Kompaniemitglieder auf, um - eingeteilt in zwei Gruppen - dem friesischen Volkssport zu frönen. Startpunkt der 5,5 Kilometer langen Strecke ist die Dachdeckerei Berheide & Kozlik. Dort zücken die Organisatoren Volker Kozlik und Thorsten Dibmann um 13.30 Uhr die Skatkarten, um die rote und die schwarze Gruppe auszulosen. Mit reichlich Bier und Mettendchen für zwischendurch macht sich die Gruppe auf den Weg, der einige Stunden und ungezählte Würfe später an der Gaststätte Kraggenstoffer endet. Wer sich schon im Vorfeld auf die schwierigsten Streckenabschnitte vorbereiten möchte, der kann dies tun: Hier findet Ihr die Karte mit der eingezeichneten Route.
Die Strecke des Bosselns
Samstag, 19. März 2011
Zauberwürfe mit den
neuen Bosselkugeln
Diese Investition hat sich vollauf gelohnt: 80 Euro hat die IV. Kompanie für zwei blitzblanke Bosselkugeln bezahlt. Die neuen Wurfgeräte hielten, was ihre friesischen Hersteller versprachen - beim Bosseln am 19. März erzielten einige Teilnehmer wahre Zauberwürfe.
Ein besseres Wetter hätten sich die zwölf Teilnehmer nicht aussuchen können. Die Sonne schien von einem stahlblauen Himmel, das Geläuf - die Straßen in den Bauerschaften nördlich von Harsewinkel - waren trocken. Gepaart mit den neuen Kugeln, herrschten somit beste Voraussetzungen für sportliche Höchstleistungen. Würfe von mehr als 100 Metern Länge, die dabei sogar dem Lauf von Kurven folgten, wurden beklatscht.
Volker Kozlik und Thorsten Duibmann hatten sich um Bier und Mettendchen gekümmert, die zehn weiteren Teilnehmer sorgten für gute Laune - und Dieter Berheide für hochprozentigen Genuss. Gemeinsam mit seiner Frau Martina servierte der Kompaniechef auf freier Strecke einen exzellenten Obstbrand. Dass sich dieser wenig förderlich auf die Qualität der Würfe auswirkte, nahmen die zwölf Hobby-Bossler gelassen hin. Nur gut, dass Günter Laumann kurz vor dem Ziel bei Kraggenstoffer den Durchblick bewahrte und eine schon verloren geglaubte Kugel unter dem Eichenlaub erspähte - der Verlust einer dieser Zauberkugeln hätte schon geschmerzt.
Link: Bosseln auf Wikipedia
